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18.
Spieltag Brandenburgliga
HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow-SV
Rot-Weiß Flatow 1:3 (1:1)
Durch einen 3:1 Auswärtserfolg in Friedersdorf konnten Flatows
Frauen am letzten Spieltag Platz vier in der Brandenburgliga
sichern. In den Anfangsminuten der Partie sah es allerdings nicht so
aus als könnten die Rot-Weißen gegen die Gastgeberinnen bestehen,
denn die legten los wie die Feuerwehr. Nachdem Monique Dullin
bereits nach kurzer Zeit reaktionsschnell einen gefährlichen
Distanzschuss über die Latte lenkte war sie in der dritten Minute
machtlos. Friedersdorfs Top Angreiferin Madlen Dörwaldt wurde lang
geschickt und verwandelte, allerdings aus Abseitsposition, gekonnt.
Flatow nach diesem Treffer jedoch nur kurz geschockt bestimmte in
der Folge immer mehr das Spielgeschehen. Den längst fälligen
Ausgleich verhinderte nach einem Freistoß von Laura Schaller in der
20. Minute noch der Pfosten. Elf Minuten später war es dann aber
soweit, Neuzugang Jasmin Wray setzte sich bis zur Grundlinie durch,
bediente in der Mitte Wera Stolle die zum 1:1 einschob.
Nach der Pause gestalteten die Gastgeberinnen die Partie wieder
etwas offener doch Flatow ließ sich nicht beirren und drängte
weiter. Jasmin Wray war es dann die in der 78. Minute endlich die
verdiente Führung erzielte und damit einen Einstand nach Maß
feierte. Den Erfolg perfekt machte nur zwei Minuten später Laura
Schaller. Nach Ecke von Stefanie Morgner kam sie im Strafraum an den
Ball und versenkte ihn mit trockenem Schuss im Friedersdorfer
Kasten.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Anja Kowalke, Janine Hoffmann,
Laura Schaller, Heike Hoffmann, Victoria Ramp, Heike Rau, Stefanie
Morgner, Wera Stolle (79. Susann Morgner), Jasmin Wray (81. Denise
Hoffmann).
17.
Spieltag Brandenburgliga
SV
Rot-Weiß Flatow-VfB Herzberg 3:2 (1:0)
Im letzten Heimspiel der
Saison empfingen die Rot-Weißen Aufsteiger VfB Herzberg. Die
Mannschaft aus dem Elbe-Elster Kreis ist, das war klar und sollte
sich in den 90 Minuten auch zeigen, ein nicht zu unterschätzender
Gegner. Flatow begann konzentriert und bestimmte in der ersten
Hälfte die Partie. Ausdruck der Überlegenheit war in der 18. Minuten
dann auch das 1:0. Nach Freistoß von Laura Schaller konnte Victoria
Ramp mit dem Kopf verwandeln. Bis zur Halbzeit hielt der Druck auf
das Herzberger Tor zwar weiter an doch gelang kein weiterer Treffer.
Nach der Pause änderte sich das Geschehen auf dem Platz. Die
Herzbergerinnen kamen besser ins Spiel und setzten mit ihren
schnellen Angreiferinnen immer wieder gefährliche Nadelstiche in
Richtung Flatower Kasten. Folgerichtig fiel durch einen Konter in
der 50. Minute auch der Ausgleich. Als nur sieben Minuten später
Jessica Höft einen Freistoß zum 2:1 in die Maschen hämmerte schien
die Welt für die Rot-Weißen wieder in Ordnung. Die Freude währte
jedoch nicht lange. Ein weiterer Konter der Gäste brachte den
erneuten Ausgleich (64.). Nun begann das große Zittern. Herzberg
immer gefährlicher, war einige Male der Führung recht nahe konnte
die sich bietenden Chancen aber nicht nutzen.
Die Rot-Weißen ihrerseits nicht untätig stemmten sich gegen den
Punktverlust und konnten am Ende jubeln. Nachdem Marie Wolfgramm in
der Schlussphase der Partie aus Nahdistanz noch an der Herzberger
Torhüterin scheiterte machte sie es in buchstäblich letzter Sekunde
besser. Stefanie Morgners Hereingabe von der rechten Seite
verwandelte sie trocken zum Last-Minute Sieg (90.).
Trainer Nikoleit war nach der Partie zwar mit dem Ergebnis zufrieden
jedoch nicht mit dem Spiel seiner Mannschaft in der zweiten
Halbzeit. „Wir haben all das was wir in der Pause besprochen haben
nicht umgesetzt, im Gegenteil. Dadurch kamen wir unnötigerweise noch
in arge Bedrängnis und mussten bis zum Schluss bangen“.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Janine Hoffmann, Laura
Schaller, Heike Hoffmann, Victoria Ramp, Heike Rau, Stefanie Morgner,
Marie Wolfgramm, Christin Röper, Wera Stolle (73. Anja Kowalke)
16.
Spieltag Brandenburgliga
Heike Rau bricht den
Bann kurz vor der Pause
SG Sieversdorf-SV Rot-Weiß Flatow 1:3
(0:1). Tore: 0:1, 0:2 Heike Rau (42., 50. Handstrafstoß), 0:3 Heike
Hoffmann (55.) 1:3 Viviane Borck (86.).
Nach vier Wochen Pause bedingt durch
Pokalspieltag, Nachholspieltag und
das abgesagte Spiel gegen Kröbeln, die abgemeldet haben, griffen
Flatows Frauen gestern wieder ins Geschehen der Brandenburgliga ein.
Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Tabellenschlusslicht Nonnendorf
reisten die Rot-Weißen mit gemischten Gefühlen nach Sieversdorf denn
die Gastgeberinnen ließen in jüngster Vergangenheit durch einige
gute Ergebnisse aufhorchen.
Schnell wurde jedoch klar wer auf dem Platz das Sagen hatte.
Sieversdorf nur mit zehn Spielerinnen angetreten zog sich in die
eigene Hälfte zurück und harrte der Dinge die auf sie zukamen.
Flatow drängte fast ununterbrochen auf das gegnerische Tor konnte,
da vor dem Tor die nötige
Kaltschnäuzigkeit fehlte, die
Überlegenheit vorerst aber nicht zu Zählbarem nutzen. Heike Rau war
es schließlich die den Bann kurz vor der Halbzeit brach. Ihr
Distanzschuss senkte sich über die Torhüterin zur Führung ins Tor.
Nach der Halbzeit dauerte es nicht lange und Flatow baute durch
Heike Rau (50. Handstrafstoß) den Vorsprung aus. Als fünf Minuten
später Heike Hoffmann mit sehenswertem Treffer nachlegte wurden die
Bemühungen der Rot-Weißen erneut belohnt. Sieversdorf wie schon in
Hälfte eins auf Konter lauernd war in den wenigen Situationen die
sich boten aber stets gefährlich und kam in der 86. Minute durch
ihre beste Spielerin Viviane Borck dann noch zum Ehrentor.
Insgesamt boten die Rot-Weißen bis auf die Chancenverwertung eine
sehr gute Leistung und konnten dabei vor allem spielerisch
überzeugen.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Janine Hoffmann, Anja Kowalke,
Heike Rau, Victoria Ramp, Heike Hoffmann, Stefanie Morgner, Laura
Schaller, Wera Stolle (70. Denise Hoffmann), Christin Röper.
14.
Spieltag Brandenburgliga
Gegen Letzten nur ein
Remis
SSV Nonnendorf – SV Rot-Weiß Flatow
0:0.
Die Rot Weißen zeigten sich beim
Schlusslicht nicht von ihrer besten Seite. Wie erwartet verschanzten
sich die nur zu zehnt angetretenen Gastgeberinnen von Anfang an in
ihrer eigenen Hälfte und lauerten auf Fehler in Flatows Spielaufbau
um dann mit ihren schnellen Spielerinnen durch Konter zum Erfolg zu
kommen. Das dies den Nonnendorferinnen in den wenigen Situationen
die sich ihnen boten nicht gelang war der recht sicher agierenden
Flatower Abwehr um Jessica Höft zu verdanken. Im Spiel nach vorn
allerdings fehlte es Flatow an allen Ecken und Enden.
Zwar über die gesamte Spielzeit
überlegen, fehlten die spielerischen Akzente. Zu viele ungenaue und
überhastet gespielte Pässe und mangelnde Laufbereitschaft machten es
Nonnendorf in den meisten Fällen recht leicht ernsthafte Gefahr vom
eigenen Tor fern zu halten. Es
gab aber auch einige wenige Spielzüge in denen das wahre Vermögen
der Rot-Weißen aufblitzte. So hatte nach schöner Flanke von der
rechten Seite Victoria Ramp viel Pech mit einem Kopfball der am
Pfosten landete. Einzelaktionen von Laura Schaller und Jessica Höft
die beide einfach mal aus der Distanz abzogen wurden ebenfalls durch
das Gebälk aufgehalten. Das Glück das Flatow in diesen Aktionen
fehlte half aber dann doch noch. Eine knappe Abseitsentscheidung,
mit der nicht jeder einverstanden war, verhinderte die Nonnendorfer
Führung. Den Schlusspunkt setzte Laura Schaller die mit ihrem
Freistoß in der Letzten Minute nur knapp das Tor verfehlte.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Anja Kowalke (46. Katharina
Brendel), Stefanie Morgner, Janine Hoffmann, Laura Schaller,
Victoria Ramp, Heike Rau, Heike Hoffmann, Wera Stolle, Denise
Hoffman (61. Susann Morgner).
13.
Spieltag Brandenburgliga
Bis zur Pause
mitgehalten
SG Blau-Weiß Beelitz – SV Rot-Weiß
Flatow 5:0 (0:0). Beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus
Beelitz verkauften sich die Frauen aus Flatow in der ersten Hälfte
mehr als teuer. Zwar waren die Beelitzer Damen von Beginn an
tonangebend, doch nennenswerte Chancen für die Blau-Weißen waren
Mangelware. Stattdessen hatten die Gäste ihrerseits die große Chance
auf die Führung, doch Stefanie Morgner vergab aus aussichtsreicher
Position. Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeberinnen dann
effektiver. Ein Doppelschlag direkt nach dem Seitenwechsel (47.,
52.) sorgte dann für die Vorentscheidung zugunsten des
Spitzenreiters. „Danach haben sie ihre Chancen auch eiskalt
genutzt“, so das Fazit von Flatows Trainer Helmut Nikoleit, der
seiner eigenen Mannschaft aber „eine starke erste Halbzeit“
attestierte. Am hochverdienten Sieg der Blau-Weißen gab es aber
dennoch nichts zu rütteln. oj
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft,
Janine Hoffmann, Wera Stolle, Laira Schaller, Stefanie Morgner,
Heike Rau, Victoria Ramp, Heike Hoffmann, Katharina Brendel (70.
Susann Morgner), Denise Hoffmann (65. Anja Kowlke).
12.
Spieltag Brandenburgliga
Drei Punkte erkämpft
SV Rot-Weiß Flatow – Turbine Potsdam III 2:0 (2:0). Nach der
Schlappe des Vorwochenendes in Cottbus wollten die Rot Weißen es zu
Hause gegen Potsdam nun besser machen und drei Punkte in Flatow
behalten. In der ersten Hälfte gelang dies auch recht ordentlich.
Ausdruck der klaren Feldüberlegenheit war die schnelle Führung.
Tabea Langmann, die nach langer krankheitsbedingter Pause erstmals
wieder dabei war, passte auf Stefanie Morgner, die sich auf der
rechten Außenbahn gekonnt durchsetzte. Ihr als Flanke gedachter Ball
senkte sich über Potsdams Torfrau hinweg ins lange Eck (6.). Flatow
beherrschte weiter das Spiel und erhöhte auf 2:0 (23.). Nach
Freistoß von Wera Stolle schloss Marie Wolfgram überlegt ab. Wenig
später Glück für Flatow das Potsdam eine Großchance vergab. Die
zweite Halbzeit sah ein zerfahrenes Spiel ohne Höhepunkte. Letztlich
blieb es beim schwer erarbeiteten Erfolg der Rot-Weißen. Mimo
Flatow:
Monique Dullin, Laura Schaller, Heike Hoffmann, Wera Stolle, Janine
Hoffmann, Katharina Brendel, Denise Hoffmann, Marie Wolfgramm (46.
Susann Morgner), Stefanie Morgner, Heike Rau, Tabea Langmann.
11.
Spieltag Brandenburgliga
FC Borussia Brandenburg –
SV Rot-Weiß Flatow 3:1 (1:1). Für die Flatower Frauen – nur zu
zwölft angetreten – war gestern in Brandenburg nichts zu holen.
Allerdings hatte es zunächst nicht so schlecht ausgesehen. Victoria
Ramp leitete nämlich beim Tabellenzweiten die Führung der Gäste ein.
Sie spielte auf Janin Mula, die den Ball über die herausstürzende
Brandenburger Torhüterin aus 18 Metern zum 0:1 hinweglupfte (25.).
Diese Führung hatte genau 14 Minuten Bestand. Denn da landete ein
Ball direkt an der Querlatte des Flatower Tores. Der Ball sprang vor
der Torlinie auf. „Aber der Schiedsrichterassistent entschied selbst
zur Überraschung der Gastgeberinnen auf Tor, obwohl er viel zu weit
weg gestanden hatte“, berichtete Flatows Betreuer Michael Montag.
Nach dem Wechsel verstärkte der Gastgeber seine Angriffsbemühungen.
Die Flatower Frauen wurde nur noch in die Defensive gedrängt.
Zwangsläufig fielen zwei weitere Tore – jeweils nach einer
Rechtsflanke und einem Kopfball (73., 87.). sb
Flatow: Monique Dullin,
Jessica Höft, Heike Hoffmann, Anja Kowalke (85. Denise Hoffmann),
Janine Hoffmann, Stefanie Morgner, Heike Rau, Victoria Ramp,
Katharina Brendel, Christin Röper, Janin Mula.
10.
Spieltag Brandenburgliga (Nachholspiel am 04.03.12)
Gegentor bereits nach 30
Sekunden
FC Energie Cottbus – Rot-Weiß Flatow 7:0 (5:0). „Es gibt solche
Tage, an denen halt nichts klappt – und das heute war so ein Tag“,
so das Fazit von Flatows Trainer Helmut Nikoleit nach der Partie.
Aufgrund krankheits- und verletzungsbedingter Absagen traten die
Rot-Weißen in der Lausitz arg personalgeschwächt an. Und bereits
nach 30 Sekunden zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz der Gäste.
„Das frühe Gegentor hat uns dann natürlich aus der Bahn geworfen“,
so Nikoleit. In der Folge präsentierten sich die Flatower Damen
verunsichert und nicht fehlerlos, so dass Energie Cottbus bis zur
Pause auf 5:0 davonzog.
Nach dem Seitenwechsel traten die Gäste dann engagierter auf. „Ich
habe in der Pause gesagt, dass wir mehr dagegenhalten müssen. Und
das haben wir dann auch gemacht“, so der Coach. Am Ende behielt
Cottbus aber trotzdem relativ deutlich mit 7:0 die Oberhand. oj
Flatow: Monique Dullin,
Heike Hoffmann, Anja Kowalke, Laura Schaller, Janine Hoffmann,
Stefanie Morgner, Victoria Ramp, Marie Wolfgramm, Heike Rau, Denise
Hoffmann, Katharina Brendel.
9.
Spieltag Brandenburgliga
SV Rot-Weiß Flatow-HSV Fortuna
Friedersdorf/Gussow 3:5 (1:2)
Die Rot-Weißen hatten sich
für die Partie gegen den Tabellenachbarn Friedersdorf einiges
vorgenommen. Dementsprechend begann die Partie auch. Flatow im
Vorwärtsgang konnte die sicher in der Abwehr stehenden Gäste aber
nicht entscheidend in Bedrängnis bringen und musste stets auf der
Hut vor Kontern sein. Nach einem Missverständnis in der Abwehr (13.
Minute) dann der erste Dämpfer. Friedersdorfs Top-Torjägerin Madlen
Dörwaldt konnte zum 0:1 verwandeln. War es bis dahin ein relativ
ausgeglichenes Spiel hatten die Gäste nun Oberwasser und konnten nur
sieben Minuten später wiederum durch Dörwaldt sogar auf 0:2 erhöhen.
Flatow nun in Zugzwang verstärkte seine Bemühungen und wurde wenig
später (22.) mit dem Anschlusstreffer durch einen direkt
verwandelten Freistoß von Laura Schaller belohnt. In einer intensiv
geführten Partie ging es anschließend auf und ab wobei den
Rot-Weißen der Ausgleich aber partout nicht gelingen wollte. Im
Gegenteil. Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, kurz vor dem
Halbzeitpfiff, stellte Friedersdorf den zwei Tore Abstand wieder
her. Mit 1:3 ging es also in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann furios. Es waren gerade erst 70 Sekunden
gespielt da gelang Tabea Langmann nach einem von Christin Röper
ausgeführten Freistoß das 2:3. Aber auch diesmal währte die Freude
nicht lange. Friedersdorf weiter auf Konter lauernd hatte Erfolg und
stellte den zwei Tore Vorsprung wieder her (51.). Es war ein auf und
ab für Flatow, kaum war man wieder heran gekommen musste der nächste
Gegentreffer hingenommen werden. Und es sollte so weitergehen. Dem
3:4 durch einen Kopfballtreffer von Stefanie Morgner folgte nur vier
Minuten später das alles entscheidende Tor zum 3:5 Endstand. Flatow
bewies zwar Moral, steckte nie auf, wurde dafür nicht belohnt
sondern schlug sich, da an fast allen Gegentreffern entscheidend
mitbeteiligt, quasi selbst.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft,
Janine Hoffmann, Laura Schaller, Heike Hoffmann, Victoria Ramp,
Heike Rau, Stefanie Morgner, Tabea Langmann, Christin Röper, Janin
Mula.
Viertelfinale Vereinspokal
SV Rot-Weiß Flatow-FC Borussia
Brandenburg 1:2 (1:1)
Im Viertelfinale des Vereinspokals trafen die Rot-Weißen auf den
Tabellenführer der
Brandenburgliga und Vorjahresfinalisten Borussia Brandenburg. Von
Beginn an entwickelte sich ein gutklassiges und spannendes Spiel.
Bereits nach einer Minute bot sich Flatow die große Chance zur
Führung doch Laura Schaller scheiterte mit ihrem schön heraus
gespielten Versuch am Pfosten. Besser machten es dagegen drei
Minuten später die Gäste. Nach Hereingabe von der rechten Seite
hatte die in der Mitte lauernde Torschützin wenig Mühe zu
verwandeln.
Weiter ging es auf und ab, beide Mannschaften schenkten sich nichts.
Nach einer Ecke von Victoria Ramp dann, der zu diesem Zeitpunkt,
hoch verdiente Ausgleich der Flatowerinnen. Janin Mula verwandelte
mit sehenswertem Kopfball. Mit diesem Stand ging es schließlich auch
in die Kabine.
War die 1. Hälfte noch ausgeglichen sah die 2. Halbzeit eine über
weite Strecken spielerisch etwas bessere Gästemannschaft. Flatow
hielt dank aufopferungsvollem Einsatz zwar mit, konnte letztlich den
erneuten Rückstand durch einen direkten Freistoß in der 64. Minute
aber nicht verhindern. In der Folge versuchten die Rot Weißen alles
ihnen Mögliche erneut auszugleichen jedoch agierte Brandenburg
clever und ließ nichts mehr zu. Alles in allem ein sehenswerter
Pokalfight den die Gäste dank spielerischer Klasse und dem in solch
einem Spiel auch notwendigen Quäntchen Glück durchaus verdient für
sich entschieden.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Heike Hoffmann, Laura
Schaller, Janine Hoffmann, Marie Wolfgramm, Heike Rau, Victoria Ramp,
Tabea Langmann, Christin Röper (76. Wera Stolle), Janin Mula.
8.
Spieltag Brandenburgliga
VfB Herzberg – SV Rot-Weiß
Flatow 0:3 (0:2).
Die Rot-Weißen übernahmen
von Beginn an das Kommando auf dem Feld und gingen bereits nach acht
Minuten durch Janin Mula mit 1:0 in Führung. Auch in der Folgezeit
blieben die Gäste am Drücker. Die Folge: das 2:0 durch Mula nach
einer Ecke von Victoria Ramp (21.). Vor der Pause hatten Marie
Wolfgramm und Laura Schaller noch weitere Chancen, das Ergebnis
frühzeitig auszubauen. Der VfB hingegen kam erst in der 40. Minute
zur ersten echten Chance. Doch dies sollte sich im zweiten Abschnitt
komplett ändern. Neu motiviert kamen die Herzbergerinnen aus der
Kabine und drückten fortan auf den Anschlusstreffer. Doch vor allem
Monique Dullin im Tor der Rot-Weißen zeichnete sich nun durch starke Paraden aus und hielt ihr Team damit weiter auf
Siegkurs. Die Entscheidung fiel dann in der 83. Minute, als Marie
Wolfgramm in einen langen Ball von Heike Rau sprintete und diesen
zum 3:0 verwandelte. oj
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Janine Hoffmann, Laura
Schaller, Heike Rau, Victoria Ramp,
Marie Wolfgramm (83. Katharina Brendel), Stefanie Morgner, Heike Hoffmann, Christin Röper
(80. Anja Kowalke), Janin Mula
7. Spieltag Brandenburgliga
SV Rot-Weiß Flatow-SG Sieversdorf 3:1 (1:1).
Gegen Schlusslicht Sieversdorf gab es für die Rot-Weißen nur eine
Devise und die hieß drei Punkte in Flatow zu behalten. Die Partie
begann dann auch recht viel versprechend. Flatow übernahm sofort die
Initiative und wurde dafür bereits nach sechs Minuten belohnt. Nach
Vorarbeit von Heike Hoffmann erzielte Victoria Ramp mit ihrem ersten
Saisontreffer die Führung. Sieversdorf zumeist in die eigene Hälfte
gedrängt agierte in der Folge aber immer sicherer in der Abwehr und
profitierte zudem von der oft zu umständlichen Spielweise der
Rot-Weißen im Spiel nach vorn. Auch waren die Konter des
Tabellenletzten nicht zu unterschätzen. Flatows Abwehr musste stets
auf der Hut sein. Als sie es dann in der 37. Minute einmal nicht war
konnte Sieversdorf nach misslungener Abseitsfalle prompt zum 1:1
ausgleichen.. Mit diesem Zwischenergebnis ging es in die Pause.
Im zweiten Abschnitt Flatow weiter spielbestimmend aber vorerst ohne
Resultatsverbesserung. Trainer Nikoleit reagierte und bewies bei
seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen. Christin Röper und
Tabea Langmann kamen, brachten neuen Schwung und sorgten in der 64.
Minute auch für die erneute Führung. Röper setzte sich auf der
rechten Seite bis zur Grundlinie durch und bediente mustergültig die
in der Mitte lauernde Langmann die dann wenig Mühe hatte den Ball im
Tor zu "versenken". Danach erspielten sich die Flatowerinnen weitere
gute Möglichkeiten scheiterten aber so manches mal an der glänzend
aufgelegten Torfrau der Gäste. Kurz vor Ende des Spiels (89.) dann
doch noch das 3:1. Wieder war es Christin Röper die vorbereitete.
Victoria Ramp, die ein starkes Spiel bot, nutzte dies und stellte
mit ihrem zweiten Treffer den Endstand her.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Janine Hoffmann, Laura
Schaller, Wera Stolle (46. Anja Kowalke), Heike Rau, Victoria Ramp,
Marie Wolfgramm, Stefanie Morgner, Heike Hoffmann (58. Christin
Röper), Janin Mula (60. Tabea Langmann).
6. Spieltag Brandenburgliga
SG Kröbeln – SV Rot-Weiß Flatow 0:3
(0:1). Mit großen Personalsorgen reisten die Rot-Weißen zum bisher
sieglosen Tabellenachten nach Kröbeln. Lediglich zwölf Spielerinnen,
von denen noch drei (Jessica Höft, Heike Rau und Anja Kowalke)
gesundheitlich angeschlagen waren, traten die Auswärtsreise an –
allerdings kehrten diese zwölf mit drei Punkten wieder zurück nach
Hause.
Von Beginn an übernahmen die Gäste das Kommando auf dem Feld und
drückten die SG-Spielerinnen bis tief in ihre eigene Hälfte zurück.
Nur selten überquerten die Gastgeberinnen die Mittellinie, und wenn
dann doch mal eine vereinzelte Angreiferin der SG auf das Tor der
Flatower zulief, so wehrte die auch an diesem Tag wieder stets
wachsame Abwehr der Flatowerinnen den Angriff umgehend ab. Der
Führungstreffer durch Marie Wolfgramm in der 30. Minute war demnach
auch völlig verdient. Und jene Marie Wolfgramm sollte auch im
zweiten Abschnitt in den Fokus rücken.
Zunächst traf sie nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel zur
2:0-Führung für die Gäste. Und in der 62. Minute machte Wolfgramm
ihren Hattrick perfekt und vollendete einen der vielen Flatower
Angriffe zum 3:0-Endstand. Mit etwas mehr Konzentration hätten die
Rot-Weißen zwar durchaus noch höher gewinnen können, doch auch so
waren die Gäste nach der knapp dreistündigen Anreise mit dem
erreichten 3:0-Sieg zufrieden. oj/mimo
Achtelfinale Vereinspokal Frauen
SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen-SV Rot-Weiß Flatow 0:2 (0:1)
Mit Eintracht Miersdorf/Zeuthen wartete im Achtelfinale des
Vereinspokals ein nicht zu unterschätzender Gegner auf die
Rot-Weißen. In erster Linie in der Abwehr sicher stehen und dann
verstärkt über die Außenpositionen für Gefahr sorgen war deshalb die
von Trainer Nikoleit ausgegebene Devise. Dieses Vorhaben wurde in
der ersten Halbzeit auch weitestgehend in die Tat umgesetzt. Marie
Wolfgramm hatte die Torschützin vom Dienst Nicole Voigt, schoss
allein neun der bisherigen vierzehn Saisontore, gut im Griff.
Abwehrchefin Jessica Höft dirigierte zudem ihre Abwehr stets
besonnen und umsichtig. Obwohl mit Janin Mula und Christin Röper
beide etatmäßigen Angreiferinnen fehlten und auch Tabea Langmann
krankheitsbedingt ausfiel lief es auch in Richtung gegnerisches Tor
wie geplant. Stefanie Morgner mit einem starken Auftritt über die
rechte Außenbahn war es schließlich die in der 13. Minute die
Führung erzielte. Bis zur Pause konnte, trotz leichter
Überlegenheit, aber kein weiteres Kapital mehr geschlagen werden.
In Hälfte zwei begann Miersdorf/Zeuthen äußerst druckvoll und
strebte den schnellen Ausgleich an. Die Rot-Weißen wurden stark
gefordert, überstanden diese Anfangsoffensive jedoch schadlos.
Aufatmen dann in der 54. Minute, Laura Schaller schnappte sich die
Kugel und erzielte aus der Distanz das umjubelte 2:0. In der Folge
schlichen sich einige wenige Unkonzentriertheiten ein und Miersdorf/Zeuthen
kam zu hochkarätigen Chancen. In dieser Phase war es vor allem
Monique Dullin im Flatower Tor zu verdanken das die Null weiterhin
bestand hatte. Sie entschärfte mit Bravour einige gefährliche
Situationen und hielt damit den Sieg ihrer Mannschaft fest. Mit
einer alles in allem sehr guten und geschlossen Mannschaftsleistung
gegen den stark spielenden Landesligisten aus Miersdorf/Zeuthen
zieht Flatow verdient ins Viertelfinale des Vereinspokals ein.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Anja Kowalke, Janine Hoffmann,
Laura Schaller, Stefanie Morgner, Heike Rau,
Victoria Ramp, Marie Wolfgramm, Heike Hoffmann, Wera Stolle (80.
Denise Hoffmann)
5. Spieltag Brandenburgliga
SV Rot-Weiß Flatow-SSV Nonnendorf 4:0
(2:0). Es hatte wenig mit
Fußball zu tun was Flatows Frauen gestern gegen den
Tabellenvorletzten aus Nonnendorf boten. Die Gäste, mit nur acht
Spielerinnen angereist postierten sich von Beginn an um ihren
Strafraum und harrten der Dinge die da auf sie zukommen. Flatow mit
sage und schreibe drei Spielerinnen mehr auf dem Platz hatte
offensichtlich das Spiel schon abgehakt. Anders ist das destruktive
Spiel eigentlich nicht zu erklären. Das es die Rot-Weißen weitaus
besser können haben sie bereits hinlänglich bewiesen. In dieser
Begegnung fehlten jedoch die nötigen spielerischen Akzente. Hinzu
kamen ungenügende Laufbereitschaft und überhastete Zuspiele die
selten dort ankamen wo sie es sollten. Alles in allem eine schwache
Leistung bei der die beiden Tore von Heike Rau (21.) und Jessica
Höft, die aus 28 Metern in den Winkel traf, hervorzuheben sind. Es
spricht für sich das der Gegner selbst noch zwei Tore zum 4:0 Erfolg
beisteuern musste.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Anja Kowalke, Janine Hoffmann,
Laura Schaller, Stefanie Morgner, Heike Rau (75. Dana Strate),
Victoria Ramp, Katharina Brendel (75. Denise Hoffmann), Christin
Röper, Janin Mula.
4. Spieltag Brandenburgliga
SV Rot-Weiß Flatow – SG Blau-Weiß
Beelitz 1:2 (0:2). Gegen den amtierenden Landesmeister und
Pokalsieger aus Beelitz wollten die Rot-Weißen den Schwung der
Vorwoche mitnehmen und ein Wörtchen bei der Vergabe der drei Punkte
mitreden. Bereits in den ersten Minuten der Partie (5., 9.) erhielt
dieses Vorhaben jedoch einen deutlichen Dämpfer. Beelitz nutze zwei
Chancen gnadenlos zur frühen Führung aus. In der ersten halben
Stunde hatte Flatow dem Gegner nicht viel entgegenzusetzen fing sich
dann aber. Noch vor der Pause bot sich die Gelegenheit zum
Anschlusstor. Jessica Höft zielte mit ihrem Handstrafstoß aber etwas
zu genau und traf nur den Pfosten.
Nach der Pause steigerten sich die Rot-Weißen deutlich, übernahmen
die Initiative und bestimmten zum großen Teil das Geschehen auf dem
Platz. Als Höft in der 76. Minuten den Anschlusstreffer erzielte,
keimte wieder Hoffnung auf. Alle Bemühungen, den Ausgleich zu
erzielen, brachten jedoch keinen Erfolg. Als kurz vor dem Ende
Victoria Ramp regelwidrig von den Beinen geholt wurde, blieb der
Strafstoßpfiff aus, und die Niederlage war besiegelt.
Flatow: Heike Hoffmann, Jessica Höft,
Janine Hoffmann, Anja Kowalke (70. Yvonne Globke), Laura Schaller,
Wera Stolle (62. Katharina Brendel), Heike Rau, Victoria Ramp,
Stefanie Morgner, Christin Röper, Janin Mula.
3. Spieltag Brandenburgliga
1. FFC Turbine Potsdam III-SV Rot Weiß Flatow 0:12 (0:4). Tore: 0:1
Janin Mula (27.), 0:2 Tabea Langmann (34.), 0:3 Heike Rau (41.),
0:4, 0:5 Janin Mula (44., 55.), 0:6 Heike Rau (58. HE), 0:7 Laura
Schaller (62.), 0:8, 0:9 Janin Mula (66.,70.), 0:10 Marie Wolfgramm
(78.), 0:11 Janin Mula (83.), 0:12 Tabea Langmann (86.).
In der Vergangenheit waren die Spiele der Rot-Weißen gegen Potsdams
dritte Mannschaft meist hart umkämpft. Am gestrigen Sonntag sah dies
allerdings ganz anders aus. Potsdam durch zahlreiche Abgänge neu
formiert hatte Flatow so gut wie nichts entgegen zu setzen. Die
Flatowerinnen von Beginn an druckvoll nach vorn spielend
erarbeiteten sich Chance um Chance brauchten aber bis zur 27. Minute
ehe durch Janin Mula die längst überfällige Führung gelang. Bis zur
Pause bauten Tabea Langmann, Heike Rau und wiederum Janin Mula den
Vorsprung auf, für Potsdam schmeichelhafte, vier Tore aus.
In der zweiten Hälfte sollte es noch besser kommen. Die
Potsdamerinnen mehr und mehr demoralisiert und mit schwindenden
Kräften waren weiter absolut chancenlos und Flatow ließ trotz der
tropischen Temperaturen nicht locker. Ausdruck dessen waren dann
weitere acht Treffer durch Janin Mula (4), Heke Rau, Laura Schaller,
Marie Wolfgramm und
Tabea Langmann. Trainer Nikoleit nach dem Spiel: „ Auch wenn Potsdam wenig
Gegenwehr zeigte, haben wir spielerisch überzeugt. Ein Lob an alle
meine Spielerinnen das sie, obwohl das Spiel schon früh entschieden
war, immer weiter anrannten um das Ergebnis in die Höhe zu
schrauben.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft, Marie Wolfgramm, Stefanie
Morgner (76. Denise Hoffmann), Janine Hoffmann, Laura Schaller (68.
Anja Kowalke), Victoria Ramp, Heike Rau, Tabea Langmann, Christin
Röper (46. Wera Stolle), Janin Mula.
2. Spieltag Brandenburgliga
Ungefährdeter Heimsieg
SV Rot-Weiß Flatow-FC Borussia
Brandenburg 4:2 (2:1).
Nach der deftigen Niederlage der Vorwoche wollten es die Rot-Weißen
gegen Aufsteiger Borussia Brandenburg besser machen und den ersten
Dreier einfahren. Von Beginn an machten sie das auf dem Platz auch
klar. Die im Vorfeld hoch eingeschätzten Brandenburgerinnen sahen
sich ständig in die Defensive gedrängt und hatten Mühe sich den
Flatower Angriffen zu erwehren. In der 13. Minute war es dann
soweit, Christin Röper schnappte sich den Ball und traf aus gut 25
Metern zum 1:0. Obwohl Brandenburg in der 28. Minute den glücklichen
Ausgleich erzielte waren die Rot Weißen die überlegene Mannschaft,
erspielten sich ein deutliches Übergewicht. Folgerichtig dauerte es
auch nur eine Minute ehe Janin Mula auf präzise Flanke von Stefanie
Morgner die erneute Führung erzielte. Mit diesem hochverdienten 2:1
ging es in die Pause.
Furioser Auftakt dann in der zweiten Hälfte. Kaum angepfiffen
erhöhte Flatow durch Janin Mula auf 3:1 (46.). Jessica Höft
markierte nur wenig später mit einem strammen Freistoß aus 28 Metern
das 4:1. Die deutliche Führung und vor allem das extrem schwül warme
Wetter sorgten in der Folge dafür das es die Rot-Weißen etwas
ruhiger angehen ließen und Brandenburg etwas besser ins Spiel kam.
Zwar immer noch das spielbestimmende Team konnte aber kein weiteres
Kapital aus den sich bietenden Chancen genutzt werden. Brandenburg
kam durch einen recht zweifelhaften Strafstoß kurz vor Ende der
Partie noch zum zweiten Treffer. Die deutliche Steigerung im
Vergleich zum ersten Spieltag brachte den Flatowerinnen diesen
ungefährdeten Erfolg, welcher durch einige schön heraus gespielte
Möglichkeiten auch durchaus hätte höher ausfallen können.
Flatow: Monique
Dullin, Jessica Höft, Marie Wolfgramm, Janine Hoffmann, Laura
Schaller, Victoria Ramp (75. Heike Hoffmann), Stefanie Morgner,
Tabea Langmann (75. Denise Hoffmann), Heike Rau, Christin Röper (68.
Wera Stolle), Janin Mula.
1. Spieltag Brandenburgliga
SV Rot-Weiß Flatow - FC Energie
Cottbus 0:6 (0:3)
Der Start in die
Brandenburgligasaison verlief für die Flatowerinnen alles andere als
gewünscht. Gegen den letztjährigen Vizemeister aus Cottbus gab es
nichts zu holen. Von Beginn an setzten die Lausitzerinnen Flatow
unter Druck und konnten bereits nach 66 Sekunden das erste mal
jubeln. Dieses frühe Gegentor war der Beginn einer 1. Halbzeit in
der die Rot-Weißen nie wirklich ins Spiel fanden. Cottbus in allen
Belangen hoch überlegen berannte ein ums andere mal das Flatower
Gehäuse und baute folgerichtig seine Führung zur Pause auf 3:0 aus.
Im zweiten Abschnitt sah es phasenweise etwas besser aus doch hatte
Flatow den Gästen trotzdem nicht viel entgegenzusetzen. Es gab zwar
einige wenige Chancen zur Ergebniskosmetik, Janin Mula traf den
Pfosten, Marie Wolfgramm scheiterte an der Cottbuser Torfrau, doch
war dies einfach zu wenig.
Cottbus sehr zweikampfstark und gedanklich wie spielerisch meist
einen Tick schneller hatte schließlich wenig Mühe das Torkonto auf
sechs zu erhöhen und als souveräner Sieger den Platz zu verlassen.
Flatow: Monique Dullin, Jessica Höft,
Laura Schaller, Janine Hoffmann, Marie Wolfgramm, Stefanie Morgner,
Heike Hoffmann, Victoria Ramp, Wera Stolle (22. Anja Kowalke),
Christin Röper (77. Katharina Brendel), Janin Mula.
1. Runde FLB-Vereinspokal
FSV Basdorf – Rot-Weiß Flatow 1:10
(0:4). Tore: 0:1 Schaller (6.), 0:2 Röper (7.), 0:3, 0:4 Mula (17.,
26.), 0:5 Wolfgramm (48.), 0:6 Röper (53.), 0:7 Mula (54.), 0:8 Rau
(57.), 0:9 Mula (60.), 1:9 (75.), 1:10 Höft (83.).
Im ersten Pflichtspiel der Saison ging
es für die Rot-Weißen im Pokal nach Basdorf. Was sich auf dem Papier
bereits als klare Geschichte abzeichnete, bewahrheitete sich
schließlich auch auf dem Platz. Gegen völlig überforderte
Basdorferinnen hatte Flatow wenig Mühe, die 2. Runde zu erreichen.
Bereits nach sieben Minuten stand es durch Tore von Laura Schaller
und Christine Röper 0:2. Den 0:4-Pausenstand stellte Janin Mula mit
ihren Treffern in der 17. und 26. Minute her.
Für Basdorf ein schmeichelhafter
Rückstand blieben doch zahlreiche Torgelegenheiten der Rot-Weißen
ungenutzt.
Nach der Pause eröffnete Neuzugang Marie Wolfgramm (48.) den
weiteren Torreigen. Binnen 15 Minuten zog Flatow auf 0:9 davon.
In dieser Viertelstunde drehte
die Mannschaft von Helmut Nikoleit richtig auf. Die Treffer von
Christin Röper, Janin Mula (2) und Heike Rau waren Ausdruck von
zielstrebigem und konsequentem Angriffsfußball. Mit dieser hohen
Führung im Rücken ließen es die Flatowerinnen etwas ruhiger und
sorgloser angehen. Ausdruck dessen war dann auch der vielumjubelte
aber vollkommen unnötige Treffer für Basdorf (75.). Jessica Höft mit
ihrem Tor in der 83. Minute stellte den hochverdienten aber durch
mangelnde Chancenverwertung um einiges zu niedrig ausgefallenen1:10
Endstand her.
Flatow: Monique Dullin, Laura Schaller, Janine Hoffmann, Marie
Wolfgramm (83. Katharina Brendel), Jessica Höft, Heike Rau, Anika
Schramm (46. Anja Kowalke), Stefanie Morgner, Victoria Ramp,
Christin Röper, Janine Mula (79. Denise Hoffmann).
Zufriedener Viertplatzierter, 5.
Flatower Frauenturnier / Gastgeber nicht auf dem „Treppchen“ /
Blau-Gelb Berlin setzt sich überraschend durch.
Bereits zum 5. Mal luden die Flatower am Sonnabend zu ihrem
Frauenturnier ein. Wie schon in den vergangenen Jahren kamen
namhafte Teams der Region.
Fielen die Turniere der Flatower Männer letztes Wochenende
buchstäblich ins Wasser, hatten die Verantwortlichen diesmal mehr
Glück, denn das Wetter spielte mit. Für die Akteurinnen auf dem
Platz war die sehr warme und schwüle Luft zwar nicht optimal, doch
tat dies ihrem Engagement keinen Abbruch.
Bevor es auf dem Rasen zur Sache gehen konnte, musste kurzfristig
die nachvollziehbare Absage der zweiten Mannschaft des 1. FC Union
Berlin hingenommen werden. „Ich bekam am Freitagabend die Info, dass
sich im Abschlusstraining zwei Spielerinnen schwer verletzten und
die Mannschaft damit in Unterzahl hätte antreten müssen“, so der
Verantwortliche für die sportliche Organisation, Michael Montag.
War ursprünglich geplant das Turnier
in zwei Gruppen mit anschließenden Platzierungsspielen durchzuführen
wurde nun im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt. Flatow traf gleich
im ersten Spiel auf den Verbandsligisten Blau-Gelb Berlin. Die
Rot-Weißen taten sich sehr schwer, kamen in den 25 Minuten nie
richtig ins Spiel und verloren folgerichtig 0:2.
Die beiden anschließenden Partien sahen da schon besser aus. Gegen
den Brandenburgliga-Aufsteiger Borussia Brandenburg gelang nach
umkämpften Spiel durch das Tor von Neuzugang Marie Wolfgramm ein 1:0
Erfolg. Im dritten Spiel trafen die Flatowerinnen dann auf den
langjährigen Ligakonkurrenten Fortuna Friedersdorf. Zwar
spielbestimmend, reichte es hier nur zu einem Unentschieden (2:2,
Tore: Heike Rau und Eigentor). Die Flatowerinnen mit zahlreichen
ungenutzten Chancen, wurden durch Unaufmerksamkeiten in der Abwehr
von Friedersdorfs Madlen Dörwaldt mit zwei Treffern bestraft. Ein
ärgerlicher Punktverlust, der am Ende eine Platzierung auf dem
„Treppchen“ kostete.
Das letzte Spiel gegen den
Regionalligisten BSC Marzahn verloren die Rot-Weißen klar mit 0:3.
Die Marzahner Frauen nutzten die sich bietenden Chancen konsequent
und hatten gegen die kräftemäßig angeschlagenen Flatowerinnen wenig
Mühe, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.
Turniersieger wurde etwas überraschend Blau-Gelb Berlin. Punktgleich
mit Marzahn entschied das bessere Torverhältnis für die Mädels aus
Weißensee. Genauso eng wurde es im Kampf um den 3. Platz. Hier
mussten sich die Rot-Weißen, ebenfalls aufgrund der Tordifferenz,
Fortuna Friedersdorf geschlagen geben.
Trainer Helmut Nikoleit nach dem Turnier: „Trotz des 4. Platzes bin
ich recht zufrieden. Wir hatten eine sehr anstrengende
Trainingswoche und den Test am Mittwoch gegen Oranienburg in den
Beinen. Dazu kamen noch die Temperaturen. Im ersten Spiel haben wir
nie unsere Linie gefunden, es war wie so oft, dass wir erst eine
gewisse Anlaufzeit benötigen. Gegen Brandenburg und Friedersdorf sah
das dann schon besser aus. Im letzten Spiel machten sich deutlich
die Strapazen der Woche und des Turniers bemerkbar. Unser Turnier
war ein wichtiger Meilenstein in der Vorbereitung auf Liga und
Pokal. Der derzeitige Stand der Mannschaft stimmt mich dafür auch
optimistisch.“.
Flatow: Monique Dullin, Heike
Hoffmann, Jessica Höft, Janin Hoffmann, Stefanie Morgner, Heike Rau
, Anika Schramm, Anja Kowalke, Denise Hoffmann, Susann Morgner, Wera
Stolle, Janin Mula, Victoria Ramp, Christin Röper, Tabea Langmann,
Marie Wolfgramm.
Ergebnisse:
SV Rot-Weiß Flatow-SV Blau-Gelb Berlin 0:2
HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow- BSC Marzahn 1:4
FC Borussia Brandenburg-SV Rot-Weiß Flatow 0:1
SV Blau-Gelb Berlin- HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow 3:1
FC Borussia Brandenburg- BSC Marzahn 0:1
SV Rot-Weiß Flatow- HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow 2:2
BSC Marzahn- SV Blau-Gelb Berlin 1:1
HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow- FC Borussia Brandenburg 1:0
BSC Marzahn- SV Rot-Weiß Flatow 3:0
SV Blau-Gelb Berlin- FC Borussia Brandenburg 4:0
Endstand:
1. SV Blau-Gelb Berlin 4 10:2 10
2. BSC Marzahn 4 9:2 10
3. HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow 4 5:9 4
4. SV Rot-Weiß Flatow 4 3:7 4
5. FC Borussia Brandenburg 4 0:7 0
Beste Spielerin:
Justina Krüger (BSC Marzahn)
Beste Torhüterin:
Carolin Schultze (BSC Marzahn)
Beste Torschützin:
Madlen Dörwaldt (4, Friedersdorf)
Sabrina Liedtke (4, Blau-Gelb Berlin)
Torwandschiessen-Mannschaft:
1. FC Borussia Brandenburg 6 Treffer
2. SV Blau-Gelb Berlin 5 Treffer
3. HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow 4 Treffer
Schiedsrichter:
Jessika Siek, Andreas Mattes, Christof Wedemeyer
5. Falkenthaler Ladies Night am
29.07.11
Der Wettergott meinte es am Freitag nicht gut mit dem Veranstalter,
den Zuschauern und Akteurinnen. Trotz, teils ergiebigem, Dauerregens
hatten die Verantwortlichen der Falkenthaler jedoch alles bestens im
Griff und konnten den Beteiligten ein spannendes Turnier bieten.
Gleich in unserem ersten Spiel trafen wir auf die Frauen des
Gastgebers. Falkenthal als amtierender Kreismeister war sicherlich
nicht zu unterschätzen sind sie es doch gewohnt auf dem kleinen Feld zu agieren und auch von ihren
spielerischen Fähigkeiten waren sie durchaus ernst zu nehmen. Für uns war das
Kleinfeld eher ungewohnt und es bedurfte einer gewissen
Eingewöhnung. Im Spiel waren wir dann doch aber die Spiel
bestimmende Mannschaft und konnten ohne ernsthaft in Gefahr zu
geraten einen sicheren 3:0 Sieg durch Tore von Heike Rau (2) und Janin Mula einfahren.
Das zweite Spiel gegen Mildenberg gewannen wir mit 2:0. Der 1:0
Führung durch Janin Mula die den Ball wunderbar Volley im Netz
versenkte folgte erst kurz vor Ende der Partie das 2:0 durch Anika
Schramm die mit schönem Kopfball traf. Es war sehr schwierig gegen
die massiv in der Abwehr stehenden Mildenbergerinnen eine Lücke zu
finden. Ein ums andere mal rollte die Angriffswelle zwar in Richtung
gegnerisches Tor doch wurde nicht konsequent genug der Abschluss
gesucht oder der Gegner konnte irgendwie dann doch noch
stören.
Auch im dritten Spiel gegen Grüneberg waren wir die überlegene
Mannschaft, jedoch war es auch hier wie gegen Mildenberg. Wenn sechs
Feldspielerinnen in und um den eigenen Strafraum stehen wird es
unweigerlich sehr eng. Wir versäumten es aber auch das Spiel
genügend in die Breite zu ziehen und dadurch zum Erfolg zu kommen.
Hinzu kommt das die Grüneberger Torhüterin eine sehr Gute ihres
Fachs ist und mit einigen Glanzparaden so manche unserer Chancen zu
Nichte machte. Beim abgefälschten Schuss von Laura Schaller zum
Siegtreffer allerdings war auch sie machtlos.
Im letzten Spiel ging es dann gegen Oranienburg um den Turniersieg.
Beide Teams hatten vor diesem Spiel 9 Punkte und 6:0 Tore auf ihrem
Konto. Die Oranienburgerinnen die zum dritten mal den Wanderpokal
gewinnen und dadurch behalten wollten legten los wie die Feuerwehr
und kamen bereits in der 1. Minute durch einen abgefälschten
Distanzschuss von Jessica Siek zur Führung. Dieses schnelle Gegentor
zehrte doch sehr an unserer Moral und ließ uns in einigen
Situationen nicht gut aussehen. Folgerichtig fielen dann auch noch
die Treffer zwei und drei für die sehr engagiert zu Werke gehenden
Oranienburger Frauen. Herzlichen Glückwunsch.
Beim jetzigen Stand der Vorbereitung eine alles in allem gute
Leistung, die jedoch in allen Belangen nicht überbewertet werden
darf. Das Turnier war eine willkommene Abwechslung in der
Vorbereitung auf die neue Saison und der Spaß am Fußball spielen
wurde nur durch das miserable Wetter etwas getrübt. Wir möchten uns
bei den Falkenthalern herzlich für die Einladung zu diesem
gelungenen Turnier bedanken und wünschen ihnen für das nächste Jahr
so ca. 25 Grad und Sonnenschein.
Flatow: Monique Dulli, Laura Schaller (1), Stefanie Morgner, Marie
Wolfgramm, Anika Schramm (1), Wera Stolle, Victoria Ramp, Jessica
Höft, Heike Rau (2), Tabea Langmann, Janin Mula (2).
Ergebnisse (Spiele jeweils 1x20
Minuten):
SV Rot-Weiß Flatow - FC Falkenthaler
Füchse 3:0
SG Mildenberg - TSG Fortuna Grüneberg
0:1
FC Falkenthaler Füchse - Oranienburger
FC Eintracht 0:2
SG Mildenberg - SV Rot-Weiß Flatow 0:2
TSG Fortuna Grüneberg -Oranienburger
FC Eintracht 0:1
SG Mildenberg - FC Falkenthaler Füchse
0:4
TSG Fortuna Grüneberg - SV Rot-Weiß
Flatow 0:1
SG Mildenberg - Oranienburger FC
Eintracht 0:3
TSG Fortuna Grüneberg - FC
Falkenthaler Füchse 1:2
SV Rot-Weiß Flatow - Oranienburger FC
Eintracht 0:3
Endstand:
1. Oranienburger FC Eintracht 4 9:0 12
2. SV Rot-Weiß Flatow 4 6:3 9
3. FC Falkenthaler Füchse 4 6:6 6
4. TSG Fortuna Grüneberg 4 2:4 3
5. SG Mildenberg 4 0:10 0
5. Falkenthaler Ladies-Night /
Dritter Sieg des Oranienburger FC in Serie
Steter Tropfen mag den Stein höhlen – ihre gute Laune ließen sich
die Falkenthaler aber nicht durch den Dauerregen vermasseln. Auch
wenn am Freitagabend erwartungsgemäß nur wenige Fans kamen.
Von Jörn Gundel (MAZ)
FALKENTHAL Sie hatten alles versucht. Noch am Freitagnachmittag
organisierten die Füchse etliche Quadratmeter Zeltdach, um für
trockene Plätze für die Besucher zu sorgen. Soviel Glück hatten die
Fußballerinnen und die beiden Schiedsrichter, Denny Schulz und
Michael Welder, bei der Ladies-Night am Freitagabend nicht. Sehr
engagiert gingen die jungen Damen auf dem glitschigen Spielfeld zur
Sache. Und das zumeist fair. Auch die einzige etwas heftigere
Verletzung des Turniers resultierte aus einem unglücklichen
Zusammenprall, bei dem sich Nicole Zorn (Grüneberg) eine Blessur am
Sprunggelenk zuzog. „Das ist bitter, denn sie ist nach Dagmar Gade
und Michaela Christ nun unsere dritte erfahrene Spielerin, die
ausfällt“, war ihr Trainer Fred Regenberg traurig.
Einen echten Groll auf das Wetter konnte man auch bei den
Verantwortlichen von den Falkenthaler Füchsen nicht ausmachen. „Das
kann man eben nicht beeinflussen“, so der einhellige Kommentar. Die
Unverzagten, die sich an den Fuchsbau wagten, bekamen einige
sehenswerte Frauenspiele geboten. Im ersten Match war der
Kreismeister chancenlos gegen den spielfreudigen Turnierneuling
Rot-Weiß Flatow. Der einzige Brandenburgligist im Starterfeld ließ
auch in der Folge nichts anbrennen. Auf dem ungewohnten Kleinfeld
fanden sich auch die Damen des Oranienburger FC gut zurecht. Der
zweimalige Ladies-Night-Gewinner hatte vor allen Dingen in Elisabeth
Baumgarten und Jessika Siek ein dynamisches Offensivduo. Nachdem
sich die Falkenthalerinnen gegen die Favoriten zwei Niederlagen
eingehandelt hatten, konnten sie sich bei den „Wasserspielen“, wie
sie Moderator Alexander Kind ironisch bezeichnete, im Match gegen
Mildenberg freischwimmen (4:0). Bei der SGM war neben Toptorjägerin
Sarah Gohla (Urlaub) auch Doreen Potrawiak verletzt ausgefallen. So
fehlte den Schützlingen von Volker Milz die nötige
Durchschlagskraft. Fortuna Grüneberg machte es den Gegnern nicht
leicht. Selbst nach dem Zorn-Ausfall stand die Defensive gut, was
vor allen Dingen der überragenden Torfrau Franziska Lemser zu
verdanken war. So konnte Baumgarten erst im Nachsetzen den
Oranienburger 1:0-Sieg über die Grünebergerinnen sichern, und Laura
Schallers entscheidenden Schuss hätte Lemser wohl gegen Flatow
gehalten, wäre er nicht abgefälscht worden. Umso überraschender,
dass die Fortuna-Torfrau gegen Falkenthal zwei Gegentreffer
kassierte. Nach ihrem 2:1-Erfolg feierten die Falkenthaler Füchse so
noch ein versöhnliches Ende als Turnierdritte. Das mit Spannung
erwartete Finale, sowohl Rot-Weiß Flatow als auch der Oranienburger
FC hatten bis dato neun Punkte und 6:0 Tore auf dem Konto, war
schnell entschieden. Schon in der 1. Minute brachte Siek den OFC in
Führung. Am Ende hieß es 3:0. So feierten die Kreisstäderinnen nicht
nur drei Tore, sondern auch ihren dritten Ladies-Night-Triumph in
Folge. Damit gelang dem OFC-Team bei den Damen das, was der FSV
Germendorf im Vorjahr bei den Männern vorgemacht hatte: der
Pokalklau. Die Wander-Trophäe geht endgültig in den Besitz der
Oranienburgerinnen über.
Trainerstimmen der Ladies-Night
(aus MAZ)
Thomas Wjasmin, Oranienburger FC: Ich bin überglücklich, denn ich
hätte nicht mit unserem Sieg gerechnet. Uns haben wichtige
Defensivspielerinnen gefehlt, und ich habe Flatow doch sehr stark
eingeschätzt. Bis auf das letzte Spiel waren die Rot-Weißen auch
gut. Es hat uns trotz des Wetters wieder viel Spaß gemacht, diese
Veranstaltung ist einfach eine tolle Sache.
Helmut Nikoleit, Rot-Weiß Flatow: Es war sportlich okay und eine
gute Trainingseinheit für meine Spielerinnen. Im letzten Spiel war
der OFC einfach bissiger und hat verdient gewonnen. Wichtig war mir,
dass sich keine Spielerin verletzt. Die Atmosphäre hier in
Falkenthal ist super. Und wenn man uns wieder einlädt, werden wir
auch gern wiederkommen.
Heiko Lässig, Falkenthaler Füchse: Wir haben anfangs große Probleme
gehabt, da sah man aber auch die individuellen Vorteile der
höherklassigen Mannschaften. Gegen unsere Kreisliga-Konkurrenten
haben wir uns gut behauptet. So war das für meine Frauen eine schöne
Trainingseinheit, bei der sie auch etwas von den stärkeren Teams
lernen konnten. Als Falkenthaler bin ich zwar über das Wetter
traurig, aber der Aufwand, den wir für das Turnier betrieben haben,
hat sich gelohnt.
Fred Regenberg, Fortuna Grüneberg: Unsere Ausfälle waren schwer zu
kompensieren. Ohnehin befindet sich die Mannschaft in einer
Umbruchphase, sodass wir erst mal etwas kleinere Brötchen backen
müssen. Insofern bin ich mit unserem Auftreten zufrieden. Das
Turnier hat durch das Wetter noch mehr Kraft gekostet. Der OFC und
Flatow waren für uns Kreisligisten zu stark.
Volker Milz, SG Mildenberg: Klar, will man nicht Letzter werden.
Doch für mich war das hier Vorbereitung, eine Trainingseinheit.
Wichtig wird erst das erste Pflichtspiel am 14. August. Wir haben
uns fußballerisch ein wenig dem Wetter angepasst. Es ist toll, dass
sich die Falkenthaler immer soviel Mühe geben. Sie haben so ein
Wetter eigentlich nicht verdient! jg
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